Also, früh aufstehen, schnelles Frühstück, alle Siebensachen zusammenpacken (wieso brauchen 11 Monate alte Kinder das meiste Gepäck?) und ab zum Hauptbahnhof. Ein Kinderabteil, was auch wirklich eins war, hatten wir reserviert. Wir hatten viel Platz, eine Wippe und einen Wickeltisch für uns ganz alleine. Die Fahrt im ICE geht wirklich schnell.
Hier ein Bild von vorbeifliegenden Kühen:
Mehr zum Spaß mit der Bahn bei der Rückfahrt...
In Hamburg angekommen haben wir unseren Brötchenverdiener bis in sein Büro gebracht und sind dann in die Innenstadt gefahren.
Dort sind wir dann am Rathaus vorbei zum Hafen gelaufen, um eine Hafenrundfahrt zu machen.
Wir haben auch einen passenden Kahn gefunden:
Wir sind durch die Speicherstadt und den Containerhafen geschippert, was mit mehreren quengelnden Kleinkindern im Boot zur besten Mittagsschlafzeit wahrlich kein Vergnügen ist.
Außerdem wurden wir von den Bootsdieselabgasen ganz schön eingenebelt, urgs...
Nach der einstündigen Fahrt waren wir also froh, daß wir uns nun mit unserem Brötchenverdiener, der nun fertig war mit Brötchenverdienen, treffen konnten, um etwas essen zu gehen.
Und was isst man in Hamburg? Natürlich Fisch!
Dazu gingen wir ins Portugiesenviertel, wo wirklich ein Restaurant am nächsten liegt und bestellten dort unser Mittagsmenü, sehr günstig und sehr lecker - Thunfisch:
Dann haben wir uns noch mit einem Freund getroffen und waren gemütlich Kaffee trinken, nachdem wir an der gigantischen Baustelle der neuen Hafencity vorbeigelaufen sind.
Alles fein, aber nun wieder zurück mit dem ICE.
Es gibt ja sone und solche, muß man wissen.
Dies war soner. Das Kinderabteil war nämlich gar kein Kinderabteil, es stand nur draußen an einem normalen Abteil mit 6 Sitzplätzen dran. Und diese Sitzplätze waren auch noch mit Leuten belegt, die meinten, daß sie zu den Kleinkindern zählen. Diskussion - derweil stand ich mit dem kleinen Kind im Kinderwagen und großem Kind mit Rucksack mitten im Gang, es ging nicht vor und nicht zurück, macht nix, die Leute wollten trotzdem mit ihren großen Koffern vorbei. Eine große Quetscherei und ein schöner Spaß zum Feierabend!
Wir haben also den 2 im Abteil verbliebenen Frauen mit Baby beim Auseinanderbauen und Verstauen ihres Kinderwagens und des riesigen Rucksacks geholfen, bis wir im Gang unseren Sportwagen auseinanderbauen konnten und so glücklich Gepäck, Kinderwagen und uns alle ins Abteil gestopft hatten. Phu...
Ein Kleinkind, was gerade so schön krabbeln und sich hinstellen kann hat nun wirklich keinen Platz in diesem Kinderabteil. Zumal unter den Sitzen auch noch ungesicherte Steckdosen angebracht sind. Also, abwechselndes Bespaßen auf dem elterlichen Schoß.
Bei der Ankunft in Berlin dasselbe nochmal rückwärts.
Danke Deutsche Bahn! Danke!

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