Dienstag, 30. September 2008

Lieblingsorte

Vorhin war ich mit einer Freundin an einem meiner Lieblingsorte in Pankow, dem Café Nord.
Die Speisen sind hervorragend, das Frühstück für zwei ist reichlich und das Auge blickt auf elegante gemütliche Schlichtheit. Feiern werden auch wunderbar ausgerichtet und der Kuchen ist sehr empfehlenswert, denn der Chef ist Konditormeister.
Was waren wir froh, als am 1. Januar 2008 endlich das Rauchverbot in Gaststätten galt! Endlich kann man sich auch mit Baby frei bewegen und gut essen gehen.
Vorhin mußten wir dann ein Telefonat des Inhabers des Café Nord mitanhören, wo er mit der Stadtverwaltung sprach und darauf hinwies, daß dieses Rauchverbot gar nicht von allen Wirten eingehalten wird. Er selbst hält sich an die Vorschriften, muß nun aber um seine Existenz fürchten, weil in anderen Lokalen munter weitergeraucht wird und das die Leute/ Raucher anscheinend anzieht.
Wir kamen dann ins Gespräch... Heizpilze auf der Terrasse sind völlig indiskutabel und in Pankow mittlerweile verboten. (Sitzt man drunter, wird der Kopf heiß und die Füße bleiben trotzdem kalt, nur so nebenbei gesagt!) Leider halten sich einige Wirte auch nicht an dieses Verbot, das seit dem 1. September in Pankow gilt. Sagt der Wirt dem Amt aber, daß der Heizpilz schon vorher angeschafft wurde, wird dies geduldet!
Was soll bloß diese blöde Bürokratie! Wieso kann es keine einheitliche Regelung geben?!
Also, geht ins Café Nord!

Mein derzeitiger Ohrwurm

Ben Harper ist immer gut, hier im Duett mit Vanessa da Mata. Wunderbar!

Montag, 29. September 2008

Genähtes

Vor ein paar Wochen habe ich hier bei der Soulemama was ganz Tolles gesehen und wollte es unbedingt nachnähen.
Da ich am besten geradeaus nähen kann, kommt mir diese Sache sehr entgegen. Ich habe mir den Schnitt einfach irgendwie hergeleitet. Ist deshalb auch ein bißchen schief, aber es ist ja auch handgemacht. Mittlerweile gibt es auf dieser Seite auch eine Nähanleitung als PDF.
Ich habe auch schon zwei davon verschenkt und die Beschenkten waren sehr entzückt.

Drinnen befinden sich Taschen für ein Adressbuch, für Postkarten und Briefumschläge und eine ganz kleine Tasche für Briefmarken.


Ich finde es sehr praktisch, daß man in dieser kleinen Mappe nun alles griffbereit hat, um Geburtstagskarten o.ä. zu schreiben. In den Herbstferien fahren wir in den Urlaub, da nehme ich mein Mäppchen auch wieder mit.

Sonntag, 28. September 2008

Sonntagsausflug

Da in Berlin heute der 35. Berlin- Marathon stattfand und die Stadt nicht zu betreten ist, fuhren wir also raus nach Brandenburg. In den Familiengarten Eberswalde nämlich.
Diesen Park haben wir Anfang des Jahres entdeckt und uns gewundert, warum wir nicht schon viel öfter hier waren. Auf dem Gelände der Landesgartenschau 2002 entstand neben interessanter alter Industriearchitektur ein Kletter- und Abenteuerwald für Kinder und verschiedene Themengärten. Ich möchte nicht zuviel verraten, aber der Eintritt ist sehr günstig, es gibt für jedes Familienmitglied etwas zu entdecken, alle haben zusammen eine Menge Spaß - ein Ausflug dorthin ist unbedingt empfehlenswert! Die Gastronomie hinkt dem Ganzen leider etwa 20 Jahre hinterher, aber ein eigenes Picknick ist sowieso viel schöner.

Momente...

... die mein Herz ganz doll hüpfen lassen vor Freude über meine zwei wunderbaren Kinder!
Manchmal beobachte ich die beiden ganz still und freue mich, daß sie sich so gut verstehen und Spaß miteinander haben. Und der große Altersabstand hat auch viele Vorteile. Eifersucht ist eigentlich kein Thema, der Große kann auch mal kurz auf die Kleine aufpassen und geht mir gern zur Hand. Die Kleine liebt ihren Bruder und freut sich sofort, wenn er zu sehen ist.

Freitag, 26. September 2008

Freitag

Am Donnerstag ist unser Kühlschrank immer ziemlich leer. Da freuen wir uns auf den Freitag, weil dann wieder unsere Ökokiste vor der Tür steht. Wir bekommen Gemüse, Obst und auch eine Käsetüte. Die Menge kann man nach Bedarf anpassen. Wir haben nach einer gewissen Zeit die für uns passende Menge gefunden und brauchen nichts mehr dazu kaufen.

Heute ist Staudensellerie dabei. Mag ich nicht so gerne, aber ich werde dieses Rezept mal ausprobieren. Da steht in den Kommentaren auch etwas von Gemüse aus einer Abokiste, das verarbeitet werden muß.

Donnerstag, 25. September 2008

Mädchen und Technik

Natürlich haben wir, als unser Mutzel angefangen hat zu krabbeln, immer laut "Nein!" gerufen, wenn sie an eines der technischen Geräte gekommen ist. Wir haben sie ganz tapfer alle paar Minuten von den Geräten weggeholt. Mittlerweile haben wir dazu einfach keine Lust mehr. Außerdem haben wir gelesen, daß sich Babys nur 3- 4 Minuten erinnern können und dann alles wieder vergessen. Das kommt ungefähr hin mit der Zeit.
Deshalb darf sie nun dran an die Technik.
Faxen kann sie schon:

Und heimlich mal kurz durchzappen geht auch nicht, sie hat nämlich ein sehr gutes Gehör und kommt dann angekrabbelt und macht sofort den Fernseher aus:

Na gut, solange sie ihn noch nicht alleine anmacht um SuperRTL zu gucken...

Dienstag, 23. September 2008

Der Duft von Zimtschnecken...

... liegt hier in der Luft. Was soll man denn sonst machen, wenn es draußen ununterbrochen schüttet?!

Das Rezept habe ich rausgesucht, als ich vor ein paar Jahren mit dem Großen "Karlsson vom Dach" gelesen habe. Da muß man Zimtschnecken zu essen!

Montag, 22. September 2008

Montag

Nach einem Wochenende voll von Kaffeebesuchen von lieben Menschen - vielen Dank für die netten Geschenke!, und viel Trubel um uns herum, ist heute wieder Ruhe eingekehrt. Der Große ist heute morgen auf seine Klassenfahrt gefahren - 60 aufgeregte Kinder in einem Bus! Die Parallelklasse fährt auch mit.
Und Mutzel und ich sind zum Alexanderplatz gefahren. Der Fernsehturm hatte heute morgen seine Spitze im Nebel verloren. Und in dem einzigen Fahrstuhl zur U- Bahn wollten unbedingt Leute mitfahren, die gut zu Fuß sind, ich aber nicht, mit nem Kinderwagen.
Zu Hause angekommen steckte eine blaue Karte von unserem lieben Postboten im Kasten - eine Sendung, heute aber nicht, am nächsten Werktag ab 10 Uhr bitte... Komisch, wieso nehme ich immer fürs ganze Haus Päckchen an, aber wenn ich mal nicht da bin, ist anscheinend im ganzen Haus niemand da, der mal was für mich annehmen könnte?!

Samstag, 20. September 2008

der Tag danach

Gestern hatten wir eine schöne kleine entspannte Geburtstagsfeier mit einem riesigen Berg Waffeln aus dem Waffeleisen.
Unser Mutzel wollte ihre Krone nicht lange aufhaben:

Donnerstag, 18. September 2008

Eins!

Heute vor einem Jahr durften wir unsere Kleine um 1.12 Uhr in der Nacht im Geburtshaus Pankow in Empfang nehmen. Es war eine schöne und sehr schnelle Geburt, wir konnten es gar nicht fassen. Um 4 Uhr waren wir dann wieder zu Hause und haben uns ausgeschlafen.
Nach einem Jahr nun staunen wir immernoch jeden Tag über unsere Tochter. Sie ist sehr unkompliziert, immer fröhlich, entdeckt mit Freude unsere Welt, bringt uns zum Lachen, ist eine süße kleine Schwester und wir lieben sie alle sehr!

Dieser Kerzenständer mit der Holzzahl aus dem Erzgebirge hat mich schon durch meine Kindheit begleitet. Deshalb bin ich nun sehr froh, daß es bei meinen eigenen Kindern auch so ist.

Neulich im Supermarkt

Wir stehen vor dem Marmeladenregal, da macht es direkt neben uns laut hörbar PLOPP - eine Frau hat ein Marmeladenglas geöffnet, geht mit ihrem Finger ins Glas und kostet so die Marmelade. Macht den Deckel wieder drauf, stellt das Glas wieder ins Regal und nimmt sich ein neues, verschlossenes Glas. Ich sage zu ihr, daß man das nicht macht, aber sie versteht anscheinend kein Deutsch und verschwindet mit ihrem Mann hinter dem nächsten Regal.
Wir gucken uns völlig perplex an. Das war doch jetzt nicht wahr?! Was tut man da?
Also, ich gucke jetzt noch besser nach, ob mein Glas wirklich zu ist...

Mittwoch, 17. September 2008

Warum?

Warum erfährt man schlechte Neuigkeiten immer kurz vorm Schlafengehen?
So daß man nicht einschlafen kann, nachts aufwacht und grübelt und morgens total müde ist.
Der Tag ist dann gelaufen.

Dienstag, 16. September 2008

Lieber Postbote!

Warum ist in meinem Briefkasten eine blaue Karte von Dir, wo draufsteht, daß Du eine Sendung für mich hast, die ich mir selbst abholen soll, aber nicht heute sondern erst morgen ab 10 Uhr, vorne in der Post, die viele Treppenstufen hat, aber keinen Aufzug für Kinderwagen, die eine laaange Schlange hat, immer, und immer zu wenig Personal. Warum?
Ich war doch zu Hause! Wir hätten uns treffen können, ich wohne doch nur im 1. Stock, ist Dir das zu hoch, lieber Postbote?

Vor einem Jahr...

... waren wir Drachensteigen in Lübars. Na gut, die Jungs sind gerannt und ich saß nur im Gras und habe zugeschaut, denn 2 Tage vor dem Entbindungstermin rennt man (frau) nicht mehr einem Drachen hinterher. Da geht Laufen grad noch so. Es war ein schöner sonniger entspannter Sonntag.
Ein Jahr später treffe ich Vorbereitungen für den 1. Geburtstag unserer Kleinen. Heute war ich in unserem schönsten Spielzeugladen in Pankow. "Die wilden Schwäne" heißt er. Ein Paradies! Alles ist mit Liebe und Bedacht ausgesucht und den üblichen Plastikkram (den Kinder immer am tollsten finden) gibt es nicht. Ich habe auch etwas Schönes gefunden.
Hier besticke ich die Geburtstagskrone, die unser Mutzel hoffentlich viele Jahre begleiten wird.

Nachher überlege ich noch, was ich alles backen werde.

Montag, 15. September 2008

Zur Erinnerung

Zur Erinnerung:
wer in der Hansestadt bei frischem Wind ohne Jacke rumläuft, darf am Montag nicht zur Schule gehen und muß literweise Kutz Kutz Tee trinken. Kutz Kutz ist übrigens österreichisch und heißt Husten.

Sonntag, 14. September 2008

Hansestadt Wismar

Wenn man über die mecklenburgischen Alleen nach Wismar fährt, kann man hinter einem Hügel irgendwann das Wahrzeichen von Wismar sehen - den Turm der St. Marienkirche. Leider wurde das Kirchenschiff 1960 gesprengt.

Gestern sind wir mit meiner Oma nach Wismar gefahren. Meine Oma hat hier, nachdem sie aus Ostpreußen fliehen mußte, über 50 Jahre gelebt. Jetzt lebt sie bei uns in Berlin, aber wenigstens einmal im Jahr möchte sie in Wismar ihre Freundinnen besuchen und auf den Friedhof gehen. Ich habe meine halbe Kindheit in Wismar verbracht, denn in den Ferien habe ich Oma und Opa dort besucht. Ich bin durch die Stadt gestreunert, war Enten füttern, für 20 Pfennig im Kino, am Hafen Schiffe gucken und in der Ostsee baden.
Wismar hat eine äußerst spannende Geschichte zu erzählen. 1226 gegründet war Wismar Mitglied der Hanse und 1648 gehörte die Stadt über 200 Jahre zu Schweden. Die Altstadt von Wismar ist einmalig schön. Der Marktplatz ist einer der größten in Norddeutschland, er ist 100 x 100 Meter groß. Auf dem Platz steht die Wasserkunst und rundherum findet man das Rathaus und viele andere spannende Häuser.

Essen waren wir im Restaurant "Alter Schwede", ein interessantes Gebäude, erbaut im Jahre 1380. Alle unsere Gerichte waren hervorragend und das Ambiente ist einmalig! Eine Tischreservierung ist ratsam, da das Restaurant sehr begehrt ist.

Diese Köpfe nennt man auch "Schwedenköpfe", sie markierten einst die Hafeneinfahrt von Wismar. Die Holzpfähle, auf denen diese Köpfe montiert waren, nannte man Schweden.





Fazit des Tages: wir haben Oma glücklich gemacht der Große ist mittlerweile zu groß für Kinderportionen im Restaurant und unser Mutzel kommt auch einen ganzen Tag ohne Schlaf aus. Und wir brauchen ein Sofa hinterher...

Hier noch ein virtueller Stadtrundgang.

Freitag, 12. September 2008

ein Mädchenzimmer

Ich durfte vor kurzem das neue Zimmer für unsere Kleine einrichten. Juhuuu! Mein Traum von einem Mädchenzimmer, das ich so schön rosa nie hatte, darf nun wahr werden.
Nee, nee, ich hab mich doch zurückgehalten! Die Wände sind halbhoch sonnengelb, der Teppich ist rot und die Regale sind weiß.
Aber die Vorhänge, ja die Vorhänge sind rosa! Und die Kissen! Alles selbstgenäht.



Und da ich geradeaus am allerbesten nähen kann, ging das ziemlich flott.

Unser Erntesegen

Naja, selbst geerntet haben wir nicht, wir lassen ernten. Und zwar von unseren Helfern im Ökodorf Brodowin. Schon beim Auspacken der vielen Dinge kommen mir Ideen, was ich alles daraus zaubern kann.


Diesmal ist auch ein Hokkaidokürbis dabei. Ich weiß sogar, wie man dieses Wort richtig ausspricht, denn das ist japanisch. Meine beste Freundin hat nämlich einen Japaner geheiratet.
Es heißt richtig: Ho- kai- do, mit kurzem "o" hinten. Letztes Jahr haben wir mal dieses Kürbis- Kartoffel- Curry ausprobiert. Sehr lecker! Vielleicht gibt es das jetzt wieder...
Ansonsten hole ich mir viele Ideen bei chefkoch.de, da gibt es zum Beispiel 496 Kürbisrezepte.
Guten Appetit!

Donnerstag, 11. September 2008

Riech mal!

Ahhh, riech mal!
So fängt der Morgen gut an! Ich liebe dieses Duschzeugs von Weleda! Das hier duftet nach Orange und Grapefruit. Lecker!

Mittwoch, 10. September 2008

Ein Geschenk von der Kinderärztin

Heute waren wir bei unserer Kinderärztin. Die U6 stand an.
Fazit: bei der Kleinen ist alles super, 9950g schwer und 77cm groß. Sie hört gut, sieht gut und ist altersgerecht entwickelt. Wußten wir ja vorher auch schon.
Bei der Impfung hat unser Mutzel keinen einzigen Pieps gesagt. Die Ärztin meinte nur: "Tja, starke Mutter - starkes Kind!"
Und dann haben wir heute sogar ein Geschenk bekommen. Und zwar ein Bilderbuch mit kleinen Klappen drin, ein Sprachlerntagebuch und einen Beutel mit Informationsmaterial der "Lesestart- Die Lese-Initiative für Deutschland"


Diese Initiative ist sehr zu befürworten. Unsere Familie weiß, wie wichtig das Vorlesen für Kinder ist. Vorlesen und miteinander sprechen ist der Schlüssel zum Sprachverständnis für Kinder und legt den Grundstein für einen guten Lesestart der Kinder. Bücher gehören einfach zu unserem Leben dazu!
Das kann kein Computer oder Fernseher ersetzen. Durch meine Arbeit in einer Schule werde ich täglich mit den Folgen von zu vielem Medienkonsum konfrontiert. Viele Kinder haben eigene Videospielgeräte und Fernseher, bevor sie überhaupt lesen können. Sie können sich schlecht konzentrieren, können sich schlecht ausdrücken und hören nicht zu. Ich hoffe, daß diese Initiative viele Familien erreicht und Früchte trägt.


Als ich endlich lesen konnte, hat sich für mich eine neue Welt geöffnet. Ich war schon in der 2. Klasse ein ständiger Gast in unserer kleinen Stadtteilbibliothek. Ich habe dort die Bücher stapelweise rausgetragen. Bald hatte ich die Kinderregale durch und habe mich dann den russischen Märchen, griechischen Sagen und sogar dem Nibelungenlied gewidmet. Ich konnte einfach nie genug lesen.
Ich bin froh, daß unser Großer heute genauso selbstverständlich in die Bibliothek geht und auch immer seinen Rucksack schwer bepackt nach Hause trägt. Und ich bin mir ziemlich sicher, daß es bei der Kleinen auch so sein wird.

Dienstag, 9. September 2008

Wir werden immer größer...

Unsere Kleine ist nun gar nicht mehr so klein, sie hat nächste Woche ihr erstes Jahr rum. Wie schnell die Zeit vergeht (ich dachte früher immer, nur alte Leute sagen sowas, nun gehöre ich wohl auch dazu)!
Es ist immer wieder erstaunlich, daß die Kleinen alles ganz von allein lernen. Das Greifen, das Drehen, das rückwärts- über- das- Parkett- Rutschen, das Krabbeln, das Hochziehen, und seit ein paar Tagen das Laufen an der Hand. Es gab schon so einige Beulen und Tränen, weil die Erdanziehung doch größer war, aber es wird immer weitergemacht.
Sie kann jetzt auch schon das hier:


Erst versucht sie es überall, aber dann findet sie doch noch die richtige Lösung:


Sie hat auch schon versucht, das Viereck durch das Dreieck zu quetschen, hat aber dann gemerkt, daß es nicht geht und dann kann sie sich wunderbar darüber aufregen!
Die Zeit mit ihr ist wirklich schön, es war immer erstaunlich einfach mit ihr und wir genießen das sehr. Wir legen sie abends ins Bett und sie schläft, wir geben ihr zu Essen und sie ißt, wir geben sie jemandem auf den Arm und sie bleibt da...
Wir hoffen, das bleibt noch eine Weile so einfach.

Montag, 8. September 2008

Felix - der Kater

Darf ich vorstellen? Felix!


Diesen Kater habe ich vor 10 Jahren das erste Mal genäht. Auf dem Flohmarkt hatte ich alte Rolltücher erstanden. Zu Hause habe ich dann gemerkt, daß bei einem Rolltuch ein Stück herausgeschnitten war. Zuerst habe ich mich geärgert, aber dann habe ich überlegt, was ich aus dem Stoff machen könnte. Da ich damals schwanger war, habe ich mich an einem Kuscheltier versucht. Ich hatte auf der Straße öfters Suchanzeigen für Kuscheltiere gesehen und dachte mir, wenn ich das Tier selber mache, kann ich es auch leichter ersetzen. Und auch reparieren.
Eine Spieluhr ist dann auch noch dazu gekommen. Nun sind die Tiere schon etwas in die Jahre gekommen, der Kater hat schon einen neuen Kopf bekommen und hat nun ein Catsuit(!) an, damit er seine Löcher verbergen kann. Die beiden sind aber vom Großen noch immer heiß geliebt und auf jede Reise müssen sie mit.


Seither bekommen alle neuen Babys im Freundeskreis einen extra für sie genähten Felix.
Letztes Jahr durfte ich nun für unsere eigene Kleine einen Felix nähen. Bei der Spieluhr hatte ich gar keine Idee für ein Tier. Als ich dann das Spieluhrwerk kaufen ging, hatten sie dort eins, das "Alle Vögel sind schon da" gespielt hat. Problem gelöst!
So kam dann noch ein Vogel namens Sebastian dazu, wie der Große ihn getauft hat.

Montagmorgen

Was macht eine Mutter, wenn der Große aus dem Haus zur Schule gegangen ist, und die Kleine plötzlich wieder eingeschlafen ist und bis 9 Uhr schläft?

In Ruhe Zeitung lesen und einen leckeren Kamille- Orangenblüte- Tee trinken.
So fängt die Woche doch gut an!

Sonntag, 7. September 2008

Unser Park

Ich präsentiere: der Bürgerpark Pankow


Unser Park hat eine wechselvolle Geschichte erlebt. Angelegt als privater Garten, als Pankow noch gar nicht zu Berlin gehörte, sollte das Gelände 1907 verkauft und bebaut werden.
Der damalige Bürgermeister des Ortes aber setzte sich sehr dafür ein, daß dieses Kleinod erhalten werden sollte und für alle Bürger zugänglich gemacht werden sollte. Ein Park für Bürger - der Bürgerpark also. Als Gegenstück zum Schloßpark, der nicht für die Bürger zugänlich war.
Letztes Jahr feierten wir das 100jährige Bestehen mit einem großen Fest. Das Tor, das Wahrzeichen des Bezirks wurde dafür endlich restauriert.
Hier ein Foto von vor 3 Jahren:

Hier ein Bild vom Rosengarten, wo ab und zu auch Konzerte stattfinden. Viele Brautpaare, die im nahegelegenen Rathaus Pankow heiraten, lassen sich vor dieser schönen Kulisse fotografieren.


Für Kinder gibt es auch allerhand zu entdecken. Am hinteren Rand des Parks befindet sich ein Spielplatz und der Kinderbauernhof PinkePanke.
Im Park befindet sich ein großes Ziegengehege und eine Voliere mit Hühnern und Pfauen.
Die Ziegen dürfen eigentlich nicht gefüttert werden, aber wir haben früher die übrig gebliebenen Äpfel aus der Brotbox vom Großen verfüttert. Ich glaube, das machen alle Pankower Kinder so.


Pankow ist ein sehr grüner Bezirk im Norden von Berlin. Hier gibt es auch noch einen Schloßpark mit dem Schloß Niederschönhausen , das auch eine interessante Geschichte zu erzählen hat, und die Schönholzer Heide.
Viele unserer Besucher staunen, wie grün Berlin doch ist.
Und bis zum Alexanderplatz sind es mit der U- Bahn nur 15 Minuten.
Wir wohnen sehr gerne hier.

Sonntagsspaziergang

Am Sonntagvormittag ist der Park noch leer, einzelne Jogger ziehen ihre Runden, die Enten haben ihre Ruhe und sogar ein Fischreiher steht in der Panke.

Zu dieser Stimmung passt die Musik von Lambchop - sehr zu empfehlen!


Vor einem Weinladen haben die Inhaber vor ein paar Jahren Weinstöcke angepflanzt. Der Laden ist nicht mehr da, aber jetzt tragen die Weinstöcke Früchte. Die schmecken ganz süß.


Eine Herbstzeitlose, manche wundern sich über einen Krokus im Herbst, das ist aber eine andere Pflanze.

Neues von der Schuhfront

Tatsächlich habe ich nach seeehr langer Internetrecherche ein Paar Schuhe gefunden!!!
Schwarze bequeme flache Stiefeletten. In Größe 43! Sogar mit Anti- Schock- Absatz und Klimafutter. Also, sie können atmen- die Schuhe.
Welche Marke? Tamaris heißt sie.
Könnte eine lange Freundschaft werden...

Samstag, 6. September 2008

Herbstzeit - Apfelzeit

Dieser Kuchen hier ist einfach, schmeckt lecker, kommt immer gut an und ist ein Rezept meiner Uroma aus Ostpreußen. Meine Oma hat den auch so gemacht, meine Mutter auch.


Jahrelang habe ich meine Mutter nach dem Rezept gefragt und sie sagte immer nur: "Ach, ich mach das nach Gefühl!" Dann hat sie es mir doch noch verraten. Nun ist sie schon 4 Jahre tot und jedes Mal beim Backen denke ich an sie.
Als Kind wollte ich immer die Schüssel auslecken, aber beim Streuselmachen bleibt nichts in der Schüssel übrig. Mein Sohn fragt mich heute auch immer danach und ich gebe ihm die selbe Antwort, die ich als Kind immer bekommen habe: "Nein, da ist kein Teig zum Auslecken, ich habe Streusel gemacht."

Freitag, 5. September 2008

Feier im Geburtshaus

Schon lange haben wir uns auf das Fest im Geburtshaus Pankow gefreut. Heute war es endlich soweit.


Einmal im Jahr werden alle Kinder und deren Eltern eingeladen, die in den vergangenen 12 Monaten dort geboren sind.
Letztes Jahr war unsere Kleine die Allerallerallerjüngste- nämlich genau 3 Tage alt.
Dieses Jahr war sie nun eine der Ältesten.
Die Entscheidung für ein Geburtshaus war für uns immer klar und wir sind froh, daß wir ein solches gleich hier um die Ecke haben. Wir fühlten uns dort immer sehr wohl und wurden von den Hebammen sehr liebevoll begleitet.
Im letzten Jahr sind knapp 40 Kinder in den schönen Räumen zur Welt gekommen. Die waren heute alle eingeladen und durften den leckeren von den Hebammen selbstgebackenen Kuchen und die riesen Obstplatte genießen.
Wir gehen oft am Geburtshaus vorbei, denn dort um die Ecke befindet sich der Bürgerpark Pankow, und jedes Mal schauen wir uns an und erinnern uns an das letzte Jahr.